KRIEGSVERBRECHEN DER RUSSISCHEN FÖDERATION
19.05.2023

Was sind Kriegsverbrechen?

AUTOR: Alona Gryshko

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Kriegsverbrechen stellen Weltweit eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts dar und dürfen nicht ungestraft bleiben.

Kriegsverbrechen stellen Weltweit eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts dar und dürfen nicht ungestraft bleiben. Die rechtliche Definition von Kriegsverbrechen ist in nationalen und internationalen Gesetzen sowie in internationalen humanitären Übereinkommen und Instrumenten enthalten. Die Verantwortung für Kriegsverbrechen liegt bei jeder Person, die sie begeht, und solche Handlungen können nicht unter dem Vorwand der Erfüllung militärischer Pflichten oder Befehle gerechtfertigt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass Kriegsverbrechen ein breites Spektrum von Handlungen umfassen können, darunter Mord, Gewalt, Folter, Entführung, unrechtmäßige Gewaltanwendung, Massenvernichtung, Gewalt gegen Frauen und Kinder, Zerstörung von Siedlungen und Kulturdenkmälern.

Die rechtliche Regelung von Kriegsverbrechen umfasst nationales und internationales Recht. So enthält das Völkerrecht eine Reihe von Dokumenten, die die Definition von „Kriegsverbrechen“ regeln. Eines der bekanntesten internationalen Dokumente zu diesem Thema sind die Genfer Abkommen von 1949 zum Schutz der Kriegsopfer und ihre Zusatzprotokolle. Diese Dokumente enthalten Regeln, die das Verhalten in bewaffneten Konflikten festlegen und Zivilisten und Kriegsgefangene schützen. Das Zusatzprotokoll II zu den Genfer Konventionen definiert rechtswidrige Kriegshandlungen als Kriegsverbrechen.

Weitere wichtige internationale Dokumente umfassen das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs, in dem drei Hauptkategorien von Kriegsverbrechen definiert werden: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verbrechen gegen den Frieden und Verbrechen der Aggression. In dem Dokument werden auch bestimmte Handlungen definiert, die als Kriegsverbrechen angesehen werden können, wie beispielsweise Mord, Zerstörung von Eigentum, Gewalt gegen Zivilisten und weitere.

Das humanitäre Völkerrecht verpflichtet die an einem bewaffneten Konflikt beteiligten Parteien zur Einhaltung bestimmter Normen und Grundsätze, wie zum Beispiel des Grundsatzes der Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen. Dies bedeutet, dass jede Person, die Kriegsverbrechen begeht, vor einem nationalen oder internationalen Gericht zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Der Internationale Strafgerichtshof ist eine Organisation, die befugt ist, militärische und zivile Personen, die Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Angriffsverbrechen begangen haben, zu verfolgen und vor Gericht zu stellen. Der Gerichtshof ist auch befugt, diejenigen strafrechtlich zu verfolgen, die die Begehung solcher Verbrechen angeordnet oder dazu angestiftet haben. Im Falle einer Verurteilung kann der Internationale Strafgerichtshof verschiedene Arten von Strafen verhängen, darunter Freiheitsstrafen, Geldstrafen und andere.

Sowohl Einzelpersonen als auch Staatsoberhäupter, die die Begehung von Kriegsverbrechen angeordnet oder unterstützt haben, können für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht werden. Viele Länder haben dazu nationale Rechtsvorschriften, die eine strafrechtliche Verantwortung für Kriegsverbrechen vorsehen. Das Statut des Internationalen Strafgerichtshofs sieht beispielsweise mehrere Kategorien von Kriegsverbrechen vor, für die Einzelpersonen oder Staatsführer zur Rechenschaft gezogen werden können.

Trotz der gesetzlichen Regelung von Kriegsverbrechen ist die Verurteilung in solchen Fällen oft eine schwierige Aufgabe.

Im Allgemeinen stellen Kriegsverbrechen eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts dar, die schwerwiegende Folgen für Zivilisten und Militärs haben kann. Kriegsverbrechen werden durch nationales und internationales Recht sowie durch internationale humanitäre Übereinkommen und Instrumente geregelt. Die Verantwortung für Kriegsverbrechen liegt bei der Person, die sie begeht, und solche Handlungen können durch keinen Vorwand oder Befehl gerechtfertigt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Regelung von Kriegsverbrechen ist deren Verfolgung und Bestrafung. Die Gesetzgebung vieler Staaten sieht eine strafrechtliche Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen vor, und auch die internationale Strafgerichtsbarkeit kann sich mit Fällen von Kriegsverbrechen befassen.

Eines der wichtigsten internationalen Instrumente zur Regelung von Kriegsverbrechen ist das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), das 2002 in Kraft trat. Das Statut definiert die Kategorien von Kriegsverbrechen, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden, Verbrechen der Aggression und Verbrechen, die einen Verstoß gegen das Statut des IStGH darstellen.

Eines der bekanntesten Beispiele für die Verfolgung von Kriegsverbrechen ist das Verfahren gegen bosnisch-serbische Militärführer, die beschuldigt wurden, während des Krieges in Bosnien und Herzegowina in den 1990er Jahren Völkermord und andere Kriegsverbrechen begangen zu haben. Im Jahr 2016 wurde einer der Anführer, Radovan Karadzic, wegen Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kriegsverbrechen Handlungen sind, die in Kriegszeiten begangen werden und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht darstellen. Zu diesen Handlungen können auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verbrechen gegen den Frieden und andere Verstöße gegen das Völkerrecht gehören. Die Gesetzgebung vieler Länder sieht eine strafrechtliche Verantwortung für Kriegsverbrechen vor, und auch die internationale Strafgerichtsbarkeit kann sich mit Fällen von Kriegsverbrechen befassen. Und auch heute begeht die Russische Föderation in ihrem unprovozierten Angriffskrieg gegen die Ukraine schwerste Verbrechen.