KRIEGSVERBRECHEN DER RUSSISCHEN FÖDERATION
Die Geschichte von Mykola aus Charkiw, der die Schrecken des Krieges überlebt hat
Die Geschichte von Mykola aus Charkiw, der die Schrecken des Krieges überlebt hat

Die Geschichte von Mykola aus Charkiw, der die Schrecken des Krieges überlebt hat

Charkiw

AUTOR:

Taras Zozulinskyi

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Bis zum 23. Februar beschäftigte sich Mykola mit seinem Sohn mit Renovierungen von Wohnungen. Am 24. Februar wachte der Mann auf und verstand nicht, was geschah. Er hörte entweder Explosionen, oder Donner.

Plötzlich flogen die ersten Raketen auf Militäranlagen zu. Die Russen trafen die Panzerschule von Charkiw, die Kadettenanstalt und zerstörten auch den Markt. Anschließend trafen die Geschosse ein Wohnhaus und beschädigten einen Supermarkt. Die Russen zerstörten auch das Gebäude der Haftanstalt. Wie viele verhaftete dort waren weiß Mykola nicht.

Dann begann ein mächtigerer Beschuss. Mykola erzählte, dass das russische Militär die Stadt so bombardiert habe, dass es schwer zu beschreiben sei. "Das Brummen was täglich mehrmals am Tag zu hören. Zehn Uhr morgens habe ich mit meinem Sohn telefoniert, kann mich nicht mehr erinnern an welchem ​​Datum. Ich hörte Kampfflugzeuge über dem Haus brummen. Ich schreite: „Sohn, wir werden bombardiert!“

Die Rakete flog fast über das Haus hinweg und zielte auf den Privatsektor in der Nähe des Bahnhofes. Die Explosion war so stark, dass Mykolas Haus erzitterte. Auf der Straße war schwarzer Rauch zu sehen und Aschepartikel flogen in Mykolas Hof.

Eines Tages, erinnerte sich Mykola, landete eine Fliegerbombe auf dem Hauptmarkt der Stadt. Da war ein Zelt von freiwilligen Helfern, und die Bombe traf genau da ein. "Und was von Saltiwka übrig geblieben ist... Die Russen haben fast ein ganzes Viertel zerstört."

"Viele Menschen sind gestorben. Ein Mädchen ging mit Blut an ihrem Bein. Eine Granate schlug in der Nähe von Leuten ein, die Schlange für Essen standen. Das Bein einer Oma wurde abgerissen und das Blut spritzte auf das Mädchen. Das Mädchen war schockiert, sie ist erst 15-16 Jahre alt“, - erinnerte sich Mykola. Viel gelitten hat Oleksijiwka, Pjatychatky. Da gibt es keine militärischen Einrichtungen, nur Wohngebäude. Mykola erzählte, dass vor dem Krieg in Charkiw gute Straßen gebaut wurden und, dass der Gorki Park wie Disneyland war. "Alles, was man zerstören konnte wurde auch zerstört."

Mykola hat eine Cousine, die in Archangelsk, Russland, lebt. Sie sagte ihm, dass er ein Bandera sei und, dass die Bandera-Leute ihren Großvater getötet hätten. Mykola fragte: "Hast du jemals die Bandera-Leute getroffen, verstehst du überhaupt, wer Bandera ist? Dieser Mann ist seit vielen Jahren nicht mehr bei uns, und ihr habt immer noch Angst vor ihm. Ihr seid verrückt! "

Aber es war sinnlos etwas zu beweisen, viele Russen werden einer Gehirnwäsche unterzogen. Seitdem hatte Mykola keinen Kontakt mehr mit seiner Cousine. "Ich möchte wirklich, dass alles, was sie (die Russen) getan haben, ihnen zurückgegeben wird. Und ich möchte nichts anderes mehr".

Das Material wurde auf der Grundlage von Zeugenaussagen erstellt, die von Dokumentaren der Charkiwer Menschenrechtsschutzgruppe gesammelt wurden.

These pictures are created by artificial intelligence. They are NOT real. They are illustrations of the stories we tell. Most of these stories could not have been fixed by the camera. At the same time, there is documentary work by hundreds of Ukrainian and international photographers who produce real, and so much painful, documentation of this war. Check photographs by Oleksandr Glyadelov, Maksym Dondiuk, Mstyslav Chernov and Yevhen Malolietka, Andriy Dubchak, Yulia Kochetova, and many others.